Renggliwerk

Das starke Wachstum des Unternehmens erforderte eine umfangreiche Werkserweiterung. Mit den neuen Werkhallen deckt Renggli AG Produktionsspitzen besser ab und ist in der Lage, den Vorfabrikationsanteil im Holzsystembau weiter zu erhöhen. Das Projekt beinhaltet nebst der neuen Produktionshalle auch ein viergeschossiges Bürogebäude und eine eingeschossige Heizzentrale mit aufgesetztem Silo. Das Tragwerk der Halle besteht aus 11.4 m hohen, eingespannten Stahlstützen. Darauf gelagert sind satteldachförmige Fachwerkträger aus Brettschichtholz und eingeklebten Stahlstangen in den Knoten. Das Primärtragsystem wird zirka 95 mm überhöht, um die Verformungen unter Eigengewicht auszugleichen. Die Werkhalle hat keine Anforderung an das Tragwerk. Im Bürobau wird das Tragwerk in R 60 und die brandabschnittsbildenden Bauteile in EI 60 erstellt. Technisch werden die Hallenbauten mit Regallager inklusive Annexbau mit einem Löschanlagekonzept ausgestattet. Einzelne, als Bereiche in der Werkhalle, die nicht im Schutzumfang des Sprinklers liegen, sind mit Rauchmeldern überwacht. Als Fassadenbekleidung sind 40 cm lange, konisch geformte Schindeln aus Western Red Cedar montiert


Schötz (LU)

Bauherrschaft
Renggli AG | Sursee

Architektur
Renggli AG | Sursee

Ingenieur Brandschutz
Makiol Wiederkehr AG | Beinwil am See

Ausführung Holzbau
Renggli AG | Surseee

Baujahr 2011

Fotos
Renggli AG | Sursee

Referenzblatt