Scherz-Baukontrollen aus dem Weltall

So gern wir unsere Baukontrollen effizienter gestalten möchten, die gestrige Nachricht über unseren Satelliten war ein frei erfundener Aprilscherz. Wir hoffen, wir konnten bei einigen für ein Schmunzeln sorgen. 

Originalnachricht:

Um die Bauqualität auf dem für MW-üblich astronomisch hohen Level zu halten darf den scharfen Augen unserer Ingenieure über gesamten Bauprozess nichts entgehen: Baukontrollen, die früher Stunden dauerten, werden heute effizient in Sekundenbruchteilen erledigt, ohne dabei ein Rückgang an Qualität in Kauf nehmen zu müssen – Dies ermöglicht der neue MW-Teleskop-Satellit (MW-SAT-1.0) der gestochen scharfe Baukontrollenbilder direkt aus dem Weltall liefert.

Dank intensiver KI-Nutzung war es uns möglich, den ersten Prototypen des MW-SAT noch vor dem 1. April bei uns im Pausenraum zu entwickeln, die sequenziell mehrstufige Trägerrakete mit Hilfe aller Praktikanten zu bauen, sämtliche Flugbahn- und Orbit Berechnungen durchzuführen und die Rakete mit dem MW-SAT-1.0 erfolgreich zu starten.

Seit heute Morgen befindet sich der MW-SAT-1.0 nach ersten automatisch berechneten Bahnkorrekturen in einer stabilen geostationären Umlaufbahn zentriert über dem Hallwilersee exakt 35 786.27832175 Km über der Seeoberfläche und liefert Baukontrollenbilder in höchster Auflösung (Full HD-1920x1080).

Mit dem ebenfalls eingebauten und umgehend in Betrieb genommenen Sonarinstrument konnten sofort auf mehreren Baustellen die Höhenkoten im Millimeterbereich überprüft werden und den ausführenden Firmen automatisiert Korrekturanweisungen im Millisekunden Takt direkt aus dem Weltraum übermittelt werden (mittlere Latenz: 0.00000972 Sekunden).

Die Aussenhülle des MW-SAT-Prototyps 1.0 besteht hauptsächlich aus weltraumgerechten OSB-Platten, statisch verleimt mit einer Schraub -Pressverleimung. Konstruktionsholräume sind mit loser Holzwolle (FiTa) thermisch stabilisiert (U-Wert im schwerelosen Raum: 0,0000214 W/(m²K).

Ein weiterer Prototyp 2.0 aus noch dauerhafterem astfreiem Nussbaumholz und einem MW-Kamerasystem, das auch durch dunkle Gewitterwolken durchblicken kann, ist bereits in Planung.

Nach einer einjährigen Testphase wird der MW-SAT.1.0 ab dem 1.April 2027 kontrolliert in tiefere Umlaufbahnen absinken, um am 1.April 2032 sanft in den Hallwilersee zu stürzen damit alle verwendeten Materialien nach geplanter Bergung per MW-Ruderboot gänzlich wiederverwendet werden können. Ein durch den glühenden Satelliten verursachter mittlerer Anstieg der Seetemperatur im Sommer 2032 und im Sommer 2033 um exakt 1.25 bzw. 1.23 Grad wurde approximativ berechnet. Die Badegäste dürfen sich an einer dadurch verlängerten Badesaison in diesen Jahren erfreuen.