Heimstätte Bärau mit Autistenhaus

Die Heimstätte Bärau in der Gemeinde Langnau im Emmental liegt in einer Zone für öffentliche Nutzung. Die bisherigen Gebäude aus den 70er Jahren erfüllten die Anforderungen der Heimstätte nicht mehr- eine Ganzheitliche Planung für Ersatzneubauten über das ganze Grossarealhinweg drängte sich auf. Der Siedlungsbau ist in besonderem Masse auf die Bedürfnisse von pflegebedürftigen Menschen ausgerichtet und bietet darüber hinaus ein Höchstmass an Wohnkomfort und Lebensqualität: nicht die Menschen sollen sich den Häusern anpassen, sondern die Häuser den Gewohnheiten der Bewohner. Holzsystembau und MinergieStandart tragen wesentlich dazu bei, dass sich die älteren Menschen in ihrer neuen Umgebung schnell wohl fühlen. Um die Immissionen der baulichen Erneuerungen so gering wie möglich zu halten, erfolgte die Realisierung der acht Gebäude in vier Etappen. Aufgrund der weit gehenden Vorfertigung im Werk konnten Bauzeit, Kosten und Lärmemissionen vor Ort deutlich reduziert werden. Wie es Sozialbauten gut ansteht, ist die Heimstätte auch ein Vorzeigeobjekt in Sachen Umweltverträglichkeit. Eine besondere Herausforderung stellte das Sicherheits- und Brandschutzkonzept für sämtliche Bauten dar. Gemäss Auflagen der Gebäudeversicherung mussten alle Räume mit einer Sprinkler- und Brandmeldeanlage ausgestattet und in das bestehende Fluchtweg-Konzept eingebunden werden.


Langnau i.E.

Bauherrschaft
Heimstätte Bärau | Langnau i.E.

Planung
Renggli AG | Schötz

Ausführung Holzbau
Renggli AG | Schötz

Baujahr 2003 / 06 in 4 Etappen

Fotos
Renggli AG | Schötz